Meine Schafzuchtgenossenschaft. KU/KUR

 

In den zwei Aufnahme-Jahren der Rasse Texel, zeigte ich meine Schafe an den Aufnahmeschauen. Diese Schauen habe ich auch mitgestaltet und mitorganisiert. Die Aufnahme der Rasse Texel ins Herdebuch war vollzogen und für mich war klar, dass ich in meiner Genossenschaft weiter aktiv mitarbeiten werde. Die Texel waren in der Genossenschaft kein Problem, meine Kollegen sind offen für Neues und so züchten wir drei Rassen und ergänzen uns in der heutigen Zusammensetzung bestens. Ich brauche Kollegen, die mich herausfordern, ich geniesse den Sieg und ertrage aber auch die Niederlage. Ich will nicht der „Einzige“ sein der Erfolge feiert, denn auch um gemeinsam spontane Festchen zu feiern, das gibt es in der Schafzucht zum Glück noch, braucht es Kollegen und Kolleginnen.

Das schafft Motivation und Zufriedenheit!

Unser Schafzuchtverein Kulm und Umgebung steht im 36. Vereinsjahr und ist ursprünglich aus der Zuchtstation des Kunath-Versuchsgutes „Wannenhof“ in Unterkulm entstanden mit dem in Tierzucht-Kreisen bekannten Betriebsleiter Hans Ledermann, langjähriger Zuchtbuchführer, Schauexperte und grosser Kenner und Freund des SBS-Schafes.

Gemäss Mitgliederliste sind wir wieder 11 aktive Züchter, und viele Gönner und Passivmitglieder die uns unterstützen.

Gezüchtet werden drei Schafrassen, das Weisse- Alpenschaf,   das schwarzbraune Bergschaf, und seit 6 Jahren Texelschafe die sich von der Nordseeinsel Texel in Holland als Wirtschaftsrasse über den ganzen Globus verbreitet haben. In diesen 6 Jahren habe ich über 30 Texel-Zuchtwidder aus Frankreich importiert die weiterhin die Texelzucht in der Schweiz positiv prägen. Erfreulich ist, dank der Rasse Texel, gewinnen wir wieder junge Mitglieder, die sich für die wirtschaftliche Schafzucht begeistern können.

Ein Glücksfall ist für uns seit drei Jahren der neue Schauplatz.

Auf dem landw. Betrieb des Bildungszentrums LIEBEGG lässt sich mit vernünftigem Aufwand eine perfekte Schafschau organisieren, die auch den Besuchern etwas bieten kann.

Mit dem Betriebsleiter–Ehepaar Annagret und Hansjörg Haller konnten Bedingungen ausgehandelt werden, die uns entgegen kommen. Sie führen die Festwirtschaft zu unserer und der Besucher bester Zufriedenheit in eigener Regie.

Das alles ergibt ein Umfeld, wo ich mich als Schafzüchter wohl fühle. Dazu kommt, dass es mir gelingt mit der eingeschlagenen Linie und Zuchtrichtung Tiere aus eigener Zucht zu präsentieren, die dem Zuchtziel und den wirtschaftlichen Anforderungen entsprechen und an der Spitze bestens mithalten können. Die Verkaufserfolge zeigen, dass unsere Qualität dem Markt entspricht und sehr geschätzt wird.

 

 

Ruedi Ruch   062 842 21 22